Fett weg mit Ultraschall

Fett weg mit Ultraschall: Ganz ohne OP

Viele Menschen wünschen sich einen schlankeren Körper. Sie versuchen es mit einer Kombination aus Sport und gesunder Ernährung, doch oft bleiben die Fettpolster in bestimmten Regionen trotzdem bestehen. Bei Frauen ist es meist der Hüftbereich, Bauch oder Beine, bei Männern die Brust oder ebenfalls der Bauch, der nicht auf die Reize reagiert. Eine Methode, die in jedem Fall Früchte trägt, ist die Fettabsaugung. Das bedeutet jedoch auch einen invasiven Eingriff und damit natürlich auch Narkose, Schmerzen und eventuell auch ein längerer Krankenhausaufenthalt.

Für viele Menschen ist eine Fettabsaugung im klassischen Sinne deshalb keine Option, da einfach zu viel Angst herrscht. Mediziner entwickelten jedoch bereits Verfahren, die einen invasiven Eingriff überflüssig machen. Die non-invasiven Verfahren erfolgen beispielsweise mit Ultraschall und stellen eine schonende Alternative dar.

Fett weg mit Ultraschall

Eine Ultraschall-Behandlung hat gegenüber herkömmlichen Verfahren den Vorteil, dass nicht invasiv gearbeitet werden muss. Das bedeutet: Der Patient benötigt keine Betäubung beziehungsweise Narkose. Er kann nach der Behandlung die Klinik sofort wieder verlassen und muss keine Ausfallzeiten befürchten.

Beim Ultraschall-Verfahren setzt der Chirurg ein Ultraschall-Gerät ein, das entweder mit einem Hitze- oder Kavitations-Effekt arbeitet. Geräte mit Hitze-Effekt arbeiten mit hochfrequentem Ultraschall, das mit HIFU, englisch für „High intensive focalized Ultrasound“, abgekürzt wird. Das Risiko für umliegende Nerven und der Haut ist hierbei höher. Nur ein entsprechend ausgebildeter Arzt darf eine Behandlung mit HIFU vornehmen. Geräte, die mit dem Kavitations-Effekt arbeiten, nutzen einen niederfrequenten Ultraschall und dürfen deshalb auch von Kosmetikinstituten bedient werden. Hier werden die Fettzellen zu einer Implosion geführt und aufgebrochen.

Die Schallwellen, die vom Ultraschall-Gerät abgehen, sind gebündelt und lassen die Haut unbeschadet. Erst wenn sie auf das Fettgewebe treffen, setzen sie ihre Wirkung frei. Sie lösen die Fettzellen von Muskeln und Knochen und können auf natürlichem Wege aus dem Körper geschwemmt werden. Um das Fett schneller aus dem Körper zu spülen, wird das Lymphsystem mit speziellen Massagen stimuliert. Da es durch das Ausspülen der Fettzellen zu einer Belastung des Lymphsystems kommt, sollte in der Zeit nach der Behandlung und zwischen den Sitzungen eine ausgewogene und stoffwechselfördernde Ernährung erfolgen.

Um den Behandlungserfolg zu maximieren, erfolgen mehrere Sitzungen. Werden Geräte mit hochfrequentem Ultraschall genutzt, sind meist nur zwei oder drei Sitzungen notwendig. Behandlungen, die sich den Kavitations-Effekt zunutze machen, werden 3-10 Mal ausgeführt. An den klassischen Problemzonen, wie Oberschenkel, Bauch oder Hüfte, kann der behandelnde Arzt die Umfänge um bis zu zehn Zentimeter reduzieren.

Die einzelnen Sitzungen dauern durchschnittlich eine Stunde. Während der Behandlung verspürt der Patient ein Kribbeln, welches durchaus unangenehm sein kann. Auch leichte Schmerzen sind nicht auszuschließen. Nach der Behandlung kann es zu leichten Rötungen oder Schwellungen kommen, die allerdings innerhalb weniger Stunden wieder abklingen.

Weitere Vorteile non-invasiver Verfahren

Die Behandlung mit Ultraschall hat jedoch nicht nur einen Fett-Weg-Effekt. Auch das Hautbild lässt sich so verfeinern und unschöne Dellen verringern. Aus diesem Grund werden Ultraschall-Wellen beispielsweise auch zur Nachbehandlung von klassischen Fettabsaugungen genutzt, um Ungleichheiten nach einer OP auszugleichen. Da es sich um einen non-invasiven Eingriff handelt, treten keinerlei Blutergüsse auf. Das Ergebnis ist sofort sichtbar.

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