Fettabsaugung Voraussetzungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fettabsaugung

Wer unglücklich mit seiner Figur ist, denkt oft über eine Fettabsaugung nach, um sich wieder wohler in der eigenen Haut zu fühlen. Doch es ist wichtig zu wissen, dass nicht jeder gleichermaßen für den Eingriff geeignet ist. Hier finden Sie Informationen zu den Voraussetzungen für eine erfolgreiche Fettabsaugung und eine mögliche Kostenübernahme durch die die Krankenkasse.

Wann macht eine Fettabsaugung Sinn?

Zuallererst muss betont werden, dass eine Fettabsaugung nicht zum Abnehmen dient. Entgegen der weit verbreiteten Meinung fungiert der Eingriff weder als Gewichtsreduktion noch als Ersatz für eine Diät. Bei einer Liposuktion werden nämlich lediglich maximal 5 Liter Fett abgesaugt, um die Körperkonturen etwas harmonischer zu gestalten.

Eine Fettabsaugung eignet sich also vor allem zur Entfernung hartnäckiger Fettpolster an Problemzonen. Meist kommt sie an Stellen zum Einsatz, an denen Sport oder Diäten nichts ausrichten können. Mithilfe einer Liposuktion lassen sich allerdings auch Lipödeme, also krankhafte Ansammlungen von Fettgewebe, gut entfernen. Das Ergebnis gilt als nachhaltig, weil dabei nicht nur der Inhalt, sondern gleich die ganze Fettzelle dauerhaft eliminiert wird.

Welche Bereiche können behandelt werden?

Im Prinzip können überschüssige Fettpölsterchen an verschiedenen Arealen abgesaugt werden. Meistens sind die Problemzonen aber die allseits bekannten, wie etwa Bauch, Oberarme, Po, Oberschenkel, Waden oder Brust. So können zum Beispiel sogenannte „Reiterhosen“ am äußeren Gesäßbereich oder „Rettungsringe“ am Bauch mit einer Liposuktion verschwinden.
Aber auch im Gesicht kann eine Fettabsaugung zum Einsatz kommen, beispielsweise bei voluminösen Wangen oder zur Entfernung eines unliebsamen Doppelkinns. Die Behandlung verläuft in jeden Fall ambulant und Sie können das Fettabsaugen in Mainz oder Umgebung vom Arzt Ihres Vertrauens durchführen lassen.

Wer eignet sich für eine Fettabsaugung?

In erster Linie ist eine Fettabsaugung dann möglich, wenn die eigene Silhouette gestrafft werden möchte, aber weder Ernährung noch Sport den gewünschten Effekt erzielen. Am besten geeignet sind Personen, die ihr Normalgewicht stabil halten und einen guten gesundheitlichen Allgemeinzustand aufweisen. Für eine Fettabsaugung kommen außerdem nur Menschen infrage, deren Body-Mass-Index zwischen 19 und 25 liegt.

Grundsätzlich kann der Eingriff in jedem Alter durchgeführt werden, vorausgesetzt die Patienten sind über 18 Jahre alt. Damit die Ergebnisse aber auch zufriedenstellend sind, sollte die Haut noch möglichst straff und elastisch sein.

Wann funktioniert eine Fettabsaugung nicht?

In manchen Fällen kann eine Fettabsaugung allerdings definitiv nicht durchgeführt werden. So ist der Eingriff etwa bei stark schwankendem Gewicht oder Übergewicht nicht möglich. Schwangere oder stillende Frauen dürfen sich ebenfalls nicht behandeln lassen.

Auch bestimmte Erkrankungen, wie etwa Blutgerinnungsstörungen, Diabetes, Epilepsie oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen gelten als Tabu für Liposuktionen. Problematisch ist außerdem, wenn Allergien gegen die verwendeten Anästhetika bestehen. Werden bestimmte Medikamente eingenommen, die die Blutgerinnung beeinträchtigen, sollte vorher auf jeden Fall mit einem Arzt gesprochen werden.

Wann zahlt die Krankenkasse?

Natürlich ist eine Fettabsaugung nicht gerade billig. Die Kosten richten sich dabei nach dem Umfang des Eingriffs und hängen auch vom jeweiligen Anbieter ab. Meist entstehen dabei Preise zwischen 1.500 bis 7.000 Euro. Im Normalfall werden die Kosten dabei von der Krankenkasse leider nicht übernommen. In Zukunft könnte sich das jedoch ändern, sodass die Krankenkasse zumindest die Behandlungskosten von Lipödemen übernimmt.

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